Das bin ich:

Dr. med. Snježana-Maria Schütt, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Bloggerin, Medizinjournalistin.

Snježi

Zu meinem Vornamen, bzw. zu seiner Abkürzung, nämlich Snježi (denn so nennt mich eigentlich jeder. Zumindest jeder, der es kann.) könnte ich ganze Romane schreiben. Auch die Variantenvielfalt, in der man diese sechs Buchstaben zusammenbringen und aussprechen kann, scheint schier unendlich. Um den Rahmen hier nicht zu sprengen, zusammengefasst nur so viel:

  • ich verzichte großzügig (weil mir meist auch nix anderes übrig bleibt) sowohl auf die Langfassung als auch auf die korrekte Aussprache und
  • reagiere somit auf alles, was irgendwie genuschelt wird.

Nicht Susanne

Nicht großzügig war ich in diesem Zusammenhang bisher nur ein einziges Mal in meinem Leben. Das war am Tag meiner kirchlichen Trauung, als mich der sichtlich überforderte Pastor (der nicht auf die Idee kam zu nuscheln) fragte, ob er mich Susanne nennen könne?! Ich habe selbstverständlich nichts gegen den Namen Susanne. Mich aber unter einem komplett anderen Namen trauen zu lassen, ging dann doch zu weit und kam natürlich nicht in Frage. In diesem Zusammenhang ein Tipp an alle werdenden Eltern, die sich mit der Namensgebung ihres Kindes beschäftigen: macht es nicht zu kompliziert.

Meine Wurzeln

Geboren wurde ich 1971 in Essen, habe die ersten fünf Jahre meines Lebens allerdings im wunderschönen Kroatien verbracht. Die Geschichte, wie ich zu dem (verkauften) Haus meiner Kindheit zurückgefunden und dort wunderbare Menschen kennengelernt habe, erzähle ich Euch hier

Seit 1999 bin ich glücklich verheiratet und lebe mit meiner fußballverrückten „Männer-WG“ (Ehemann, zwei Söhne und ein Labrador) an der schönen Ostsee.

 

Über mich – Mein Weg zur Kinderärztin:

Da mein Herz schon seit jeher für Menschen im Allgemeinen und für Kinder im Speziellen schlägt, habe ich nach dem Abitur ein Medizinstudium an der Uni in Lübeck begonnen. Trotz der damaligen Ärzteschwemme und der geringen Aussicht auf einen Job in der Kinderheilkunde, ließ ich mich von meinem Traumberuf als Kinderärztin nicht abbringen. Ich hoffte einfach, dass sich die Situation in der langen Zeit bis zum Ende meiner Ausbildung  ändern würde. Und genau so kam es schließlich auch: aus einer Ärzteschwemme ist in einigen Regionen Deutschlands mittlerweile ein Ärztemangel geworden.

Das Studium: blanke Theorie in der Vorklinik

Mit dem klaren Ziel vor Augen, irgendwann einmal süße, kleine Wonneproppen, wilde Piraten, glitzernde Prinzessinnen und abenteuerlustige Teenager zu behandeln, begann ich (ganz naiv) das Studium. Leider musste ich relativ schnell feststellen, dass insbesondere die ersten zwei Jahre des Studiums, die sogenannte Vorklinik, mit meiner Wunschvorstellung so viel zu tun hatten, wie der Name Snježana mit dem Namen Susanne gemeinsam hat… Mir begegneten in dieser Zeit viele Fächer, die in der Schule nicht gerade zu meinen Lieblingsfächern gehörten (beispielsweise Physik oder Chemie). Und auch die morgendlichen Anatomiekurse (auf nüchternen Magen) erhellten nicht gerade meine Grundstimmung.

Flugoption oder Fluchtoption:

Parallel zum Beginn des Medizinstudiums hatte ich mich bei einer großen Fluggesellschaft für meinen zweiten Traumjob als Pilotin beworben und bereits einen Teil der Eingangstests über- und be-standen. Genau zu dieser Zeit gerieten jedoch die Zahlen der Fluggesellschaft in einen Sturzflug. Dies zog finanzielle Sparmaßnahmen und einen längeren Ausbildungsstopp für Piloten nach sich. Oft habe ich in den harten Zeiten des Anatomielernens (siehe hier) an eine wild-romantische und abenteuerliche Vorstellung der Pilotenausbildung in Arizona gedacht und mich so manches Mal gedanklich nach Texas gewünscht. Wie gut, dass das Schicksal mich nicht hat in die Luft abheben lassen, denn mittlerweile schaue ich den Flugzeugen viel lieber vom Boden aus zu und leide zu allem Überfluss gelegentlich an Reiseübelkeit. Zwei gute Gründe also, warum ich am Ende Kinderärztin werden musste.

Das Studium: praktische Ausbildung in der Klinik

Glücklicherweise hatte die „Quälerei“ der medizinischen Vorklinik irgendwann auch ein Ende und wurde vom praktischen Klinikalltag abgelöst. Hier durfte ich endlich lernen, wie all die theoretischen Dinge der Vorklinik in der Praxis des menschlichen Körpers funktionieren. Und für dieses Wissen bin ich auch heute noch dankbar. Schließlich läuft man sein ganzes Leben im eigenen Körper herum und es macht mich wirklich glücklich, zu wissen, wie er funktioniert und was für ein Wunderwerk er ist.

 

Über mich – Meine Familie:

Mein Mann

Bereits zu Beginn meines Studiums lernte ich (auf einer der berüchtigten Studentenpartys) meinen Mann kennen und lieben. Nach dem Ende des Studiums heirateten wir und ich denke noch heute mit großer Begeisterung an unsere tolle Multikulti-Hochzeitsfeier zurück.

Unsere Jungs

Pünktlich zum Abschluss meiner Facharztausbildung, wurde ich schwanger. 2004 und 2007 kamen dann unsere beiden großartig-tollen-wunderbaren Jungs zur Welt. Trotz meiner beruflichen Erfahrung bringen mich die eigenen Kinder regelmäßig in Situationen, in denen ich mich frage, wozu ich eigentlich studiert habe?! Denn der Familienalltag mit Kindern verläuft nicht immer nach (Lehr-)Plan und weicht mitunter deutlich vom gelernten Fachwissen ab 🙂 Gleichzeitig bringen mir unsere Jungs aber auch kontinuierlich ganz viel Neues bei. Damit bereichern sie nicht nur meinen Erfahrungsschatz als Mutter, sondern auch als Kinderärztin enorm. Im Prinzip sind sie meine ganz persönlichen Weiterbildungs-Coaches, die mir täglich zeigen, dass aus Liebe Liebe wird.

Das Leben am Meer

Unmittelbar nach der Geburt unseres zweiten Sohnes sind wir aus Lübeck an die Ostsee gezogen und genießen seitdem das Familienleben in einer ländlicher Idylle an der Lübecker Bucht. Ich liebe die Natur in jeglicher Form und empfinde das Leben am Meer als wunderbares Geschenk. Das norddeutsche Wetter entspricht zwar nicht immer meinem südländischen Temperaturbedürfnis, allerdings habe ich durch unseren „Natur-Guide-auf-vier-Pfoten“, der unsere Familie seit zehn Jahren treu begleitet, gelernt, dass es mit dem entsprechenden Outfit eigentlich gar kein schlechtes Wetter gibt. Denn unsere Fellnase führt mich -ohne Rücksicht auf Wind und Wetter- täglich nach draußen und hat mir schon viele grandiose Naturerlebnisse beschert; meist sogar in den ungemütlichsten Wetterphasen.

Das „dritte Kind“

Unser kuscheligstes Familienmitglied sieht zwar aus wie ein Hund, ist in Wirklichkeit jedoch ein Weltklasse-Fußballspieler auf vier Pfoten. Er hört auf den Namen Figo und wartet eigentlich nur darauf, dass die Top-Vereine der Bundesliga endlich auf ihn aufmerksam werden 😉 Wenn er sich nicht gerade um den Fußball kümmert, ist er auch sehr gerne im Meer unterwegs. Oder er kontrolliert seinen Futternapf, der ihm (trotz seiner ansonsten positiven Lebenseinstellung) immer halb-(nein, eigentlich ganz!)-LEER erscheint. Wie bereichernd ein Hund für eine Familie ist, sehe ich tagtäglich an uns und unseren Kindern. Für meinen Mann und mich ist Figo fast wie ein drittes Kind und auch für unsere Jungs ist er weit mehr, als „nur“ ein Haustier. Sie bezeichnen ihn seit jeher als ihren Hundebruder.

 

Über mich – Mein Beruf:

Neben meiner Familie und dem Leben am Meer, schlägt mein Herz seit jeher für die Kleinsten in unserer Gesellschaft. Somit habe ich meine Berufung zum Beruf gemacht und nach meiner Facharztausbildung an einer Universitäts-Kinderklinik in verschiedenen Bereichen der Kinderheilkunde, zuletzt im kinderärztlichen Bereich einer Mutter-Kind-Kur-Klinik sowie einer kinderärztlichen Praxis, gearbeitet. Für diese vielschichtigen Erfahrungen bin ich außerordentlich dankbar, denn durch die Arbeit mit den kleinen und großen Patient:innen und ihren Familien habe ich nicht nur viel Medizinisches gelernt, sondern durfte neben der puren Lebensfreude auch ganz viel Demut vor dem Leben erfahren.

 

Über mich – Meine Leidenschaften

Neben meiner Familie und meinem Beruf gibt es noch andere Leidenschaften in meinem Leben. Die Lust am Schreiben zum Beispiel, die Kreativität, Geselligkeit, Fotografie, die Natur, das Meer, die Faszination anderer Länder, Menschen und Kulturen haben schon immer einen großen Stellenwert in meinem Leben gehabt. Ich liebe es, kreativ zu sein, Dinge zu recyclen, zu fotografieren, zu kochen, zu backen oder auch mein Wissen und meine Begeisterung über den menschlichen Körper zu teilen. Ich liebe die Geselligkeit und gutes Essen. Am liebsten ist mir natürlich die Kombination von beidem. Ich liebe es, wenn das Haus voller Leben ist. Zu Hause zu sein und die Ostsee vor der Haustür zu haben, genieße ich ebenso sehr, wie zu verreisen und unseren Kindern fremde Länder und Kulturen zu zeigen.

Mein Weg zum Blog

Die inspirierende Welt der Blogs eröffnete sich mir vor einigen Jahren, als ich auf der Suche nach Ideen für einen StarWars-Kindergeburtstag im Internet plötzlich und unverhofft auf einem neuen Planeten Blog gelandet war.

Familiäre Prioritäten: Von der Idee bis hin zum eigenen Blog mussten allerdings noch einige Jahre ins Land ziehen. Viel zu klein waren meine Kinder damals noch und viel zu kostbar die Zeit, die ich mit ihnen verbringen wollte. Neben Familie und Job gab es einfach keine Zeit, die ich für die Gestaltung und Pflege eines Blogs „übrig“ gehabt hätte. Mittlerweile sind meine Jungs älter geworden und ich habe mich beruflich verändert. Die Freiräume, die sich daraus ergeben haben, konnte ich nun mit neuen Inhalten füllen.

Blog-Helfer: Eine Idee alleine reicht allerdings nicht aus, um einen Blog ins Leben zu rufen. Um einem virtuellen „Wonneproppen“ auf die Welt zu helfen, bedarf es nämlich einer sehr guten „Hebamme“. Wer mich zum Blog inspiriert hat, wer mir neben meiner Familie und Freunden, mit Rat und Tat zur Seite stand und wer die zauberhaften Illustrationen für den Blog gezeichnet hat, erfahrt ihr hier.

„Mein Blog-Baby“

Mittlerweile ist der Blog für mich die perfekte Verbindung von all den Dingen, die ich liebe und die einzigartige Möglichkeit, alles unter einen Hut zu bringen. Hier kann ich in der „Sprechstunde“ einen Teil meines kinderärztlichen Wissens weitergeben und damit vielleicht indirekt die ein oder andere Frage in den Köpfen von besorgten Eltern beantworten. „Sprechstunde“ bedeutet in diesem Zusammenhang lediglich, dass ich über ein bestimmtes medizinisches Thema oder über „Herzensdinge“ schreibe. Eine individuelle Beratung ist darüber nicht möglich.

Mit Hilfe des Blogs kann ich Euch mit leckeren, schnellen und gesunden Rezeptideen versorgen und Euer Bastelfieber mit easy-peasy Bastelanleitungen behandeln. Beim Fernweh stelle ich Euch ein Rezept zur Reisetauglichkeit aus und schicke Euch an wunderschöne und familientaugliche Orte. Und wer eine frische Meeresbrise braucht, kann sich unter den Ostseemomenten ein wenig „Urlaub für die Augen“ gönnen. Mein Ziel ist es, einen virtuellen Raum zu schaffen, in dem Eltern verschiedene Ideen oder Themen finden können, die ihnen den Alltag mit Kindern erleichtern.

 

Über mich – Was findet ihr auf meinem Blog nicht?

  • Kurze Sätze

Ich war schon in der Schule berühmt-berüchtigt für meine „Schachtelsätze“ und „Romane“. Vielen Dank an dieser Stelle auch an Herrn B., meinen damaligen Deutsch-Lehrer. Er hat sich während meiner Schulzeit nicht nur tapfer durch meine seitenlangen Abhandlungen gekämpft, sondern war auch nach meiner Schulzeit stets ein wichtiger und motivierender Wegbegleiter. Mittlerweile ist er leider verstorben, wird als wunderbarer Lehrer jedoch für immer in meinem Herzen bleiben (siehe hier).

  • Die Möglichkeit einer individuellen Beratung

Bitte habt Verständnis dafür, dass ich keine individuelle oder persönliche Beratung durchführen kann. Ohne euch und euer Kind zu kennen und vor allem ohne es selbst untersuchen zu können, ist eine Einschätzung und seriöse Antwort zu individuellen Fragen nicht möglich. Wendet euch bei konkreten Fragen bitte stets an eure Kinderärzt:innen.

  • Diskussionen über den Sinn und die Sinnhaftigkeit der „Schulmedizin“

Evidenz basierte Medizin, mitunter auch als „Schulmedizin“ bezeichnet, ist die Basis und Grundlage des Wissens, welches ich hier teile. Natürlich fliessen mitunter auch meine privaten Erfahrungen als Mutter und / oder als Privatperson ein, jedoch sind auch sie geprägt von einem Faktenbasierten Medizinverständnis.

  • Müll

Müll in Form von rechtswidrigen Inhalten (beleidigende Kommentare, Verleumdung o.ä.). Das Netz und die virtuelle Welt sind leider voll davon. Ich brauche diesen Müll weder in meinem realen Leben noch auf meinem Blog und werde ihn daher konsequent entsorgen. „A negative mind will never give you a positive life“.

 

Vom „beruflichen Hobby“ zur neuen beruflichen Herausforderung:

Während meine Blog-Arbeit zunächst als „berufliches Hobby“ neben meiner praktischen Tätigkeit erfolgte, nahm sie im Laufe der Jahre immer mehr Zeit in Anspruch. Gleichzeitig brachte mich die praktische Tätigkeit in einem Gesundheitssystem, das für die große Verantwortung, die man für das Wohl der Patient:innen trägt, (viel) zu wenig Zeit für den so wichtigen Arzt-Patienten-Familien-Kontakt einräumt, zunehmend in einen Gewissenskonflikt.

Daher habe ich mich 2021 für eine berufliche Umorientierung entschieden und mein Fachwissen sowie meine berufliche Erfahrung als Basis für eine Selbständigkeit gewählt. Hier auf meinem Blog und in den sozialen Medien biete ich weiterhin kostenlose Inhalte zu wichtigen Themen aus dem Bereich der Kinder- und Jugendmedizin an. Darüber hinaus verfasse / lektoriere ich redaktionelle Inhalte für diverse Webseiten, berate Unternehmen zu kindergesundheitlichen Themen, setze eigene Projekte, wirke in einem Online-Kurs zur Ersten Hilfe am Säugling und Kind mit und nutze meine Online-Reichweite, um Eltern allgemein bei der Entscheidungsfindung zu gesundheitlichen Fragen zu unterstützen und die elterliche Kompetenz bei der Gesundheitsförderung ihrer Kinder zu stärken.

Diese Arbeit ermöglicht mir nicht nur einen Blick über den Tellerrand der medizinischen Versorgung hinaus, sondern schließt Interessenkonflikte, die sich in der Behandlung am Patienten durch meine Online-Tätigkeit hätten ergeben können, aus.

 

Herzlich willkommen

Mein Blog soll in erster Linie ein Ort des Wohlbefindens sein. Ganz egal ob ihr ihn in der Sprechstunde besucht, oder mit mir durch ferne Länder zieht. Egal, ob ihr mit mir bastelt, an der Ostsee spazieren geht, Euch virtuell mit mir an den Esstisch setzt oder mich auf Instagram oder Pinterest besucht: fühlt Euch wohl und seid recht herzlich willkommen.

 

Möglichkeiten der Zusammenarbeit

Selbstverständlich sind auch Anfragen zu einer möglichen Zusammenarbeit möglich. Sofern diese meinen persönlichen Anforderungen und berufsrechtlichen Vorgaben entsprechen, sind Kooperationen, zB in Form fachlich fundierter redaktioneller Artikel oder social media Inhalte, möglich. Ich freue mich über eure Anfrage per Mail.

 

Eure

Snježi

 

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