Epilepsie im Kindes- und Jugendalter: Gewitter im Kopf

Die Epilepsie: ein Thema, das ihr euch schon so oft als Blogbeitrag von mir gewünscht habt und das ich bisher stets umgangen bin. Zum einen, weil es ein sehr umfangreiches und spezielles Thema ist. Zum anderen, weil ich kein Neuropädiater bin und dieses Thema aus meiner Sicht in die Hände erfahrener Neuropädiater gehört.

Ungeachtet dessen ist es natürlich ein Thema, das uns im kinderärztlichen Alltag immer wieder begegnet. Denn es gibt durchaus viele Situationen, in denen sich die Eltern eines Kindes fragen, ob dies womöglich ein Krampfanfall gewesen sein könnte und welche Auswirkungen er auf die Entwicklung des Kindes haben würde. Außerdem ist es, trotz der vielen Informationen, die es dazu bereits gibt, immer noch ein Thema, das mit vielen Ängsten und leider auch Vorurteilen behaftet ist. Höchste Zeit also, es zu einem Blog-Thema zu machen.

Allerdings ist es nicht mein Ziel, damit auf die Besonderheiten der einzelnen Epilepsie-Formen einzugehen. Ich möchte lediglich für das Thema sensibilisieren und anhand von Beispielen aufzeigen, wann man an einen epileptischen Krampfanfall denken sollte und was man, im Falle eines Falles tun bzw. besser nicht tun sollte.

Seid ihr bereit? Ok. Los geht`s:

 

Definition Epilepsie:

Unter dem Begriff Epilepsie werden Krankheitsbilder zusammengefasst, bei denen es, aufgrund unterschiedlichster Ursachen, zum wiederholten und spontanen Auftreten epileptischer Krampfanfälle kommt. Die Anfälle äußern sich in einer vorübergehenden Funktionsstörung des Gehirns, die zu einer übermäßigen elektrischen Entladung in den Nervenzellen führt; ähnlich, wie bei einem Gewitter.

Je nachdem, welche und wie viele Nervenzellen einer Hirnregion beteiligt sind, kann sich der Anfall in unterschiedlichen Formen äußern. Während einige Anfälle, gerade bei kleinen Kindern, kaum wahrnehmbar sind und sich mitunter nur durch kurzfristige Bewusstseins- oder Empfindungsstörungen bemerkbar machen, sind die Anfälle mit stereotypen Bewegungsstörungen meist sehr beeindruckend und für den medizinischen Laien häufig leichter zu erkennen.

 

Allgemeines:

Das Gehirn des Menschen ist permanent aktiv, also quasi dauerhaft „unter Strom“. Selbst im Schlafzustand tauschen unsere Nervenzellen Informationen, in Form kleiner elektrischer Entladungen, aus. Dadurch wird z.B. auch im Schlaf die Aufrechterhaltung wichtiger Körperfunktionen gewährleistet. Bei einem epileptischen Krampfanfall kommt es zu einer übermäßigen Entladung der Nervenzellen („Gewitter im Kopf“) und einer vorübergehenden Funktionsstörung des Gehirns.

 

 

Grundsätzlich kann jeder Mensch einen Krampfanfall erleiden, allerdings ist die sog. Krampfschwelle, bei der ein Anfall ausgelöst werden kann, bei den meisten Menschen so hoch, dass sie nur unter besonderen Belastungen (z.B. übermäßiger Alkohol- oder Drogenkonsum) überschritten wird. In diesem Fall sprechen wir von sog. Gelegenheitskrämpfen, die meist einmalig auftreten und von einer Epilepsie abzugrenzen sind.

Gelegenheitskrämpfe:

Gelegenheitskrämpfe treten bei etwa 5% der Bevölkerung auf.

Bei Kindern stellt der sog. fiebergebundene Gelegenheitskrampf (=Fieberkrampf; mehr dazu findet ihr hier) die häufigste Form eines Gelegenheitskrampfes dar. Dabei kommt es durch den meist plötzlichen und schnellen Anstieg der Körpertemperatur zu einer Senkung der Krampfschwelle im Gehirn und zu einem Krampfanfall. Auch wenn Fieberkrämpfe wiederholt auftreten können, handelt es sich dabei nicht um eine Epilepsie.

Ebenso sind auch die sog. Affektkrämpfe von einer Epilepsie abzugrenzen. Auch hierbei handelt es sich um einen Gelegenheitskrampf. Er tritt bei Kindern häufig zwischen dem 2. und 4. Lebensjahr im Rahmen von emotionalen Stresssituationen auf (Wut, Schmerz, Schreck, Angst). Durch den entsprechenden Auslöser kommt es zu einem Schreikrampf, der zu einem Anhalten der Luft und infolge dessen zu einer Beeinträchtigung des Bewusstseins führt. Charakteristischerweise endet der Anfall nach tiefer Einatmung bzw. Normalisierung der Atmung.

 

Häufigkeit Epilepsie:

Grundsätzlich kann eine Epilepsie in jedem Lebensalter auftreten, viele Epilepsien beginnen jedoch bereits im Kindes- und Jugendalter.

Jährlich erkranken in den Industrieländern ca. 50 von 100 000 Kindern an einer Epilepsie.

Die kindliche Epilepsie unterscheidet sich in vielen Aspekten von den Epilepsien des Erwachsenenalters und gehört daher in die Hände erfahrener Neuropädiater bzw. eines speziellen Zentrums.

 

Symptome:

Bei einem Krampfanfall können unterschiedliche Regionen im Gehirn betroffen und somit auch unterschiedliche Hirnfunktionen beeinträchtigt sein. Daher können sich epileptische Anfälle auf vielfältige Weise äußern.

Bei einem sog. „großen Anfall“ (= grand mal; französisch: „großes Übel“) kommt es z.B. zur Kombination verschiedener Symptome: Bewusstseinsverlust, Versteifung bzw. rhythmischen Zuckungen der Muskulatur, Speichelfluss, Einnässen u.a.

Ein sog. „kleiner Anfall (= petit mal; französisch „kleines Übel“) kann eventuell „nur“ mit Empfindungsstörungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl, Hör- oder Sehstörungen), vegetativen Zeichen (z.B. Blaufärbung der Lippen, Rötung des Gesichts, Speichelfluss, Darmgeräuschen, Einnässen) oder psychischen Veränderungen (z.B. Angst, plötzlichem Bewusstseins- oder Gedächtnisstörungen) einhergehen.

 

Klassifikation Epilepsie:

Die Klassifikation der verschiedenen Anfallsformen und Epilepsiesyndrome erfolgt nach den Maßgaben der „International League Against Epilepsy“ (ILAE).

Grundsätzlich kann man die Epilepsie nach verschiedenen Kriterien einteilen:

– Ursachen (idiopathisch/symptomatisch)

– Anfallsart (fokal/generalisiert)

– Erkrankungsbeginn (Säuglingsalter / frühe Kindheit / Schulalter / Pubertät / Erwachsenenalter)

 

Ursache:

idiopathisch: ohne erkennbare Ursache, z.T. mit familiärer Häufung

symptomatisch: mit erkennbarer Ursache

Zu den häufigsten Ursachen, die zu einer Veränderung der normalen Hirnstruktur und Funktion des kindlichen Gehirns führen können, gehören:

Störungen der kindlichen Hirnentwicklung infolge eines Sauerstoffmangels (während der Schwangerschaft, z.B. infolge starker Blutungen der Schwangeren / oder unter der Geburt), Chromosomenstörungen, Fehlbildungen des Gehirns, Stoffwechselstörungen, Vergiftungen,  Infektionen (z.B. Röteln in der Frühschwangerschaft)

Hirnverletzungen, z.B. durch Unfälle (Hirnblutung, Hirnquetschung), Narben oder Tumore

Entzündungen des Gehirns oder der Hirnhäute, z.B. bei Masern, Mumps, Keuchhusten oder Windpocken (mehr dazu findet ihr hier)

Zwischen den ursächlichen Auslösern und dem Beginn der Epilepsie können mehrere Monate, z.T. sogar viele Jahre liegen.

 

Anfallsart:

– fokal:

Bei einem fokalen Krampfanfall ist nur ein umschriebener Teil einer Gehirnhälfte in das Krampfgeschehen einbezogen, so dass folglich nur eine Körperseite bzw. nur ein umschriebenes Körperteil einseitig vom Anfallsgeschehen betroffen ist. Einige Krampfanfälle beginnen jedoch fokal und breiten sich dann weiter aus.

– generalisiert:

Bei einem generalisierten Krampfanfall werden beide Gehirnhälften gleichzeitig vom Krampfereignis ergriffen, so dass das Anfallsgeschehen von Beginn an beide Körperseiten gleichmäßig betrifft.

 

 

Altersgebundene Formen der Epilepsie:

Einige, altersgebundene Epilepsieformen:

Wie bereits erwähnt, kann man die Epilepsieformen auch nach dem Erkrankungsbeginn einteilen. Um den Rahmen des Beitrags nicht zu sprengen, möchte und kann ich nicht auf alle Epilepsieformen eingehen; zumal ich dafür auch keine „Fachfrau“ bin. Allerdings gibt es einige Formen, die in bestimmten Altersstufen häufig vorkommen und mitunter schwer als Anfälle zu erkennen sind. Daher möchte ich diese kurz beschreiben, um darauf aufmerksam zu machen. Leider sind einige der Epilepsienamen feststehende medizinische Begriffe, die nicht allgemeinverständlich umgewandelt werden können.

Säuglingsalter:

Eine seltene Form der altersgebundenen Epilepsie im Säuglingslater ist das sog. West-Syndrom. Dabei kommt es zu plötzlichen Muskelzuckungen, die wie ein Blitz durch den Körper fahren und dann zu einem Nicken des Kopfes sowie einer typischen Bewegung des Körpers führen (ähnelt dem orientalischen Friedensgruß (Salaam), daher der Name Blitz-Nick-Salaam-Krämpfe).

Eine andere Form der Epilepsie, die ebenfalls im Säuglingsalter beginnt (sog. benigne infantile Partialepilepsie), kann sich “nur” im plötzlichen Innehalten bei Bewegungen, Augenverdrehen und einzelnen Zuckungen äußern.

Kindes- / Jugendalter:

Auch die Absence-Epilepsien, die häufig im Kindesalter, z.T. auch bei Jugendlichen auftreten, werden nicht immer als Anfälle wahrgenommen. Sie äußern sich in kurzen „Abwesenheitszuständen“ (Absencen), die bis zu 30 Sekunden andauern und sich mehrmals am Tag wiederholen können. Gelegentlich werden diese Anfälle von anderen Symptomen (z.B. Blinzeln, Blässe, Weinen, Unruhe) begleitet. Mitunter wirken die Kinder verlangsamt, desorientiert oder reagieren nur verzögert auf Ansprache.

Bei der häufigsten Form der fokalen Epilepsie im Kindesalter, der sogenannten Rolando-Epilepsie, kommt es bei Kindern im Alter von 3 −12 Jahren zu Anfällen, die meist aus dem Schlaf heraus auftreten. Sie äußern sich meist in Gefühlsstörungen im Bereich des Mundes oder einer Gesichtshälfte, ggf. auch in Zuckungen eines Mundwinkels. Das Bewusstsein ist in der Regel erhalten, allerdings sind die Kinder nicht in der Lage zu sprechen (Verkrampfung der Muskulatur im Bereich des Kehlkopfes) und weisen einen verstärkten Speichelfluss auf.

Bei einigen Epilepsieformen kommt es zu sog. Sturzanfällen, bei denen die Patienten ohne Vorboten plötzlich zu Boden stürzen. Dabei kann der Sturz sowohl durch eine plötzliche Erschlaffung der Muskulatur (atonisch-astatisch) als auch durch eine plötzliche Versteifung der Muskulatur (tonisch-astatisch) hervorgerufen werden. Da die Patienten dabei quasi wie ein “gefällter Baum” umfallen können und diese Anfälle dadurch für die Angehörigen und das Umfeld sehr “beeindruckend” sind, wird die liebe Jean im Laufe der Woche auf ihrem Blog einen Beitrag aus ihrem Alltag als Kinderkrankenschwester veröffentlichen. Mehr über Jean findet ihr auch hier. (Werbung wegen Verlinkung)

Bei der juvenilen myoklonischen Epilepsie (=Janz-Syndrom) treten kurz nach dem Erwachen kurze Zuckungen (=Myoklonien) im Bereich der Schultern und Arme auf, die dazu führen können, dass Getränke verschüttet oder Gegenstände fallengelassen werden. Diese können, gerade zu Beginn der Erkrankung, fälschlicherweise als „Tollpatschigkeit“ angesehen werden. Meist kommen im weiteren Verlauf generalisierte, tonisch-klonische Anfälle hinzu.

Jugendalter:

Bei Jugendlichen ist z.B. die sog. „Aufwach-Grand-Mal-Epilepsie“ häufig. Dabei treten die Anfälle meist beim Erwachen (bzw. bis zu 2 Stunden später) auf. Schlafentzug, Alkoholkonsum oder starke seelische Belastungen können Auslöser für einen solchen Anfall sein.

 

Diagnostik:

Wie immer steht die ausführliche Krankengeschichte am Anfang einer jeden Diagnostik. Dabei ist insbesondere die Anfallsbeschreibung mit Angaben zur Art und Dauer des Anfalls (siehe auch weiter unten) für die Einschätzung und Diagnosestellung von großer Bedeutung. Ergänzt wird die Diagnostik durch die Ableitung einer Hirnstromkurve (EEG, ggf. sowohl im Wachzustand als auch im Schlaf, oder nach Schlafentzug), Blutentnahme, ggf. weiterführende Diagnostik: z.B. MRT, Untersuchung des Hirnwassers, des Augenhintergrund etc

 

 

Trotz moderner Diagnostik gelingt es in einigen Fällen nicht, die Ursache zu finden.

 

Therapie:

Bei allen Formen der Epilepsie ist die Beachtung allgemeiner Maßnahmen besonders wichtig. Dazu gehören: ausreichend Schlaf und (gerade bei jugendlichen Betroffenen) auch eine ausführliche Aufklärung über Faktoren, die die Krampfschwelle reduzieren und einen epileptischen Krampfanfall auslösen können. Einige Medikamente können z.B. die Wirkung der Antiepileptika beeinträchtigen (Packungsbeilagen beachten) und somit, ebenso wie Alkohol, Drogen, Schlafmangel oder ein Diskobesuch (Flackerlicht) einen Krampfanfall induzieren. Eine “geregelte Lebensführung” ist somit ebenso wichtig, wie Radfahren mit Helm und riskante Tätigkeiten nur unter Aufsicht auszuführen. Beim Erwerb eines Auto- und Motorradführerscheins gelten besondere Vorgaben.

Dauertherapie:

Die medikamentöse Einstellung mit einem anfallshemmenden Medikament (Antiepileptikum) erfordert meist ein langsames Einschleichen sowie mitunter auch Geduld, eine gute Beobachtungsgabe und regelmäßige Laborkontrollen.

In manchen Fällen kann eine chirurgische Behandlung erfolgreich sein; dies kommt aber nur bei fokalen Epilepsien und derzeit noch bei weniger als 5% aller Epilepsiekranken in Betracht.

Wichtig:

Bei epileptischen Anfällen gibt es keine alternative Behandlungsmethode  die den herkömmlichen Therapiemöglichkeiten gleichwertig oder gar überlegen wäre!

 

Komplikationen:

  • Status epilepticus: ein außergewöhnlich lang andauernder epileptischer Anfall oder eine kurz aufeinanderfolgende Serie von Anfällen, zwischen denen das Bewusstsein nicht wiedererlangt wird
  • durch Sauerstoffmangel bedingte Hirnschädigung (z.B. infolge einer Aspiration)
  • Verlust kognitiver Fähigkeiten / mentaler Abbau (meist durch vorbestehende Schädigung des Gehirns, bzw. als Folge eines bzw. mehrerer Status`)
  • plötzliche Todesfälle

 

Prognose:

Mit Hilfe geeigneter Medikamente (Antiepileptika) kann bei vielen Epilepsien im Kindesalter (ca. 70%) eine Remission (Anfallsfreiheit) erreicht werden. Bei etwa 50% der Patienten können die Medikamente im Verlauf dauerhaft abgesetzt werden. Die meisten Kinder mit Epilepsie (ca. 2/3 der Fälle) sind kognitiv normal entwickelt. Diese relativ gute Prognose steht im Gegensatz zu der leider auch heute noch vorkommenden Stigmatisierung betroffener Patienten.

 

Psychosoziale Kofaktoren / Folgen:

Die meisten epilepsiekranken Kinder sind psychisch gesund und entwickeln sich unter einer entsprechenden Therapie so, wie andere Kinder auch.

In den Fällen jedoch, in denen die Epilepsie auf eine organische Hirnschädigung zurückzuführen ist, bestehen oftmals auch entsprechende Beeinträchtigungen in anderen Bereichen: allgemeine Entwicklungsverzögerung, intellektuelle Einschränkungen bzw. Schwächen in bestimmten Teilleistungsbereichen (z.B. beim Lese- und Schreiben, beim  Rechnen, bei der räumlichen Orientierung, Konzentration o.ä.).

Wird die Epilepsie erst spät erkannt bzw. die begleitenden Symptome/Auffälligkeiten fehlgedeutet, kann es infolge der Überforderung zu weiteren Verhaltensauffälligkeiten kommen. Ebenso kann es aber auch nach erfolgter Diagnosestellung durch eine Überprotektion der Umgebung (Familie, soziales Umfeld) zu reaktiven Störungen bei den betroffenen Kindern kommen.

Gerade für Jugendliche in der Pubertät ist der Umgang mit der Erkrankung nicht immer einfach. Ebenso können Faktoren, wie z.B. Benachteiligungen im Alltag (z.B. Sport, Führerschein, Bewerbungen) und nicht zuletzt Vorurteile der Mitmenschen zu seelischen Belastungen führen, die mitunter gravierende Folgen haben können. All diese Faktoren sollten bei der Betreuung von Patienten und deren Angehörigen mit berücksichtigt und am besten durch ein sog. multidisziplinäres Team (Ärzte, Psychologen, Physio-Ergotherapeuten, Sozialarbeiter etc.) betreut werden.

 

Was tun im akuten Anfall:

  • Patienten aus einer eventuellen Gefahrenzone rausbringen
  • Umgebung soweit möglich sichern
  • Notruf absetzen
  • ggf. Kleidung des Patienten lockern
  • wenn möglich, den Patienten in eine stabile Seitenlage bringen (ist allerdings nicht immer möglich)
  • Ruhe bewahren
  • Anfallsverlauf möglichst genau beobachten: Augenverdrehen? Ein- oder beidseitige Muskelzuckungen? Versteifung / Erschlaffung der Muskulatur? Weitere Symptome?
  • falls möglich: auf die Uhr sehen und Zeit stoppen, wenn möglich: den Anfall mit dem Handy filmen

Was sollte man im akuten Anfall nicht tun?

Man sollte nicht versuchen, die Verkrampfungen der Arme und Beine bzw. die verkrampfte Kiefermuskulatur mit Gewalt zu lösen/auseinander zu drängen oder das Kind durch Schütteln, Klopfen, Riechmittel, kaltes Wasser oder andere Maßnahmen zu erwecken.

 

Weitere Informationen:

Weitere hilfreiche Informationen gibt es z.B. beim Epilepsie Bundes-Elternverband www.epilepsie-elternverband.de oder über www.epikurier.de (unbeauftragte Werbung wegen Verlinkung).

 

Anmerkung:

Alle medizinischen Beiträge, die ich zu gesundheitlichen Themen auf meinem Blog verfasse, dienen ausschließlich der Information. Sie ersetzen in keiner Weise den Arztbesuch bei gesundheitlichen Beschwerden.

 

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sommer mit vielen sonnigen Stunden; ganz ohne Gewitter im Kopf.

eure

Snježi

 

 

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