Mini-Bienenstich im Glas: ein kleines Stück Sommerglück

(Werbung (unbeauftragt/unbezahlt) wegen Verlinkung und Markennennung)                                                                                                                                                                                                                                                                              Sommer, Sonne und Meer: diese drei gehören in meiner Idealvorstellung vom Sommer einfach zusammen und dieses Jahr kann ich mich wahrlich nicht beschweren. Meine Sonnenakkus sind aufgeladen, die Vitamin-D-Speicher gefüllt und mein Herz randvoll mit sommerlichen Glücksmomenten. Nur der Magen, der könnte insbesondere an einem sommerlich warmen Nachmittag, durchaus noch ein bisschen Glück vertragen. Wenn auch ihr beim Summen der Bienchen an einen honig-süßen Bienenstich denken müßt und die Kombination aus karamallisierten Mandeln, Vanillecreme und einem fluffigen Teig mögt, dann seid ihr hier heute genau richtig.

Und wer beim Thema Bienenstich spontan doch eher an die schmerzhafte Variante denkt und sich fragt, was man im Falle eines Falles dagegen tun kann, den kann ich auf die nächste Woche verweisen. Dann wird es einen gesonderten Beitrag dazu geben. Bis es soweit ist, könnt ihr euch die Wartezeit mit dieser kleinen Glücksvariante versüssen. Und falls ihr in der Zwischenzeit das Opfer einer fiesen Insektenattacke werden solltet, dann bin ich mir sicher, dass der süße Bienenstich auch dagegen hilft; zumindest psychisch 😉 Denn dieser hier ist absolut schmerzlos und führt allenfalls zu einer leichten Schwellung, ähm Zunahme des Hüftumfangs.

Die Fotos sind übrigens an einem netten Vormittag in Zusammenarbeit mit der lieben Anne entstanden. Anne hat mich vor einem Jahr nicht nur tatkräftig bei der “Geburt meines Blog-Babys” unterstützt (siehe hier), sondern mir bei unserem gemeinsamen Shooting auch noch gezeigt, wie man einen Bienenstich perfekt in Szene setzt. “Leider” sind die Fotos so schön geworden, dass ich mich nur schwer quasi gar nicht entscheiden konnte und euch nun alle zeigen muß. Nein, alle sind es zum Glück nicht. Aber fast 😉 Auf Anne`s Blog findet ihr übrigens nicht nur schöne Fotos, sondern auch viele leckere Rezepte dazu.

Bienenstich: süß und harmlos:

Nun aber zum Hauptakteur des heutigen Beitrags, dem Bienenstich: außen eine crunchy-Mandel-Kruste. Darunter eine feine Vanille-Creme und ganz unten ein luftig leichter Boden. Und das alles nett angerichtet in einem kleinen Dessert-Glas. Na? Seid ihr dabei? Ok, los gehts.

 

 

Zutaten:

Teig:

  • 4 Eier
  • 150 g Puderzucker
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Packung Puddingpulver Vanille

Mandel-Topping:

  • 25 g Butter
  • 50 g Honig
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Milch
  • 75 g Mandelblättchen

Cremefüllung:

  • 400 g Schlagsahne
  • 1 Packung Vanille- oder Mandel-Paradiescreme von Dr. Oetker (Werbung, da Markennennung)

Zubereitung:

Schritt 1: Teig:

Eier und Puderzucker mit dem Mixer schaumig schlagen. Mehl, Back- und Puddingpulver vermengen und vorsichtig mit dem Schneebesen unter die Ei-Zucker-Masse heben. Den Teig in eine entsprechende Backform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-Unterhitze) ca. 20 Minuten backen. Die Zutaten reichen für eine Springform von ca. 26cm Durchmesser, allerdings habe ich den Teig in einer kleinen, rechteckigen Auflaufform gebacken.

Während der Kuchen im Ofen backt, bereitet ihr das Mandel-Topping zu:

Schritt 2: Mandel-Topping:

Butter, Honig und Zucker aufkochen, die Milch hinzugeben und die Mandelblättchen einrühren.

Den Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen, das Mandel-Topping darauf verteilen und für weitere 10 Minuten backen. Dabei solltet ihr den Ofen im Auge behalten und den Kuchen rausnehmen, wenn die Mandelkruste leicht gebräunt ist. Meine Mandeln waren an einigen Stellen schon recht dunkel geraten. Den Kuchen anschließend aus der Form lösen und leicht auskühlen lassen. Falls ihr den Kuchen doch lieber “klassisch”, also nicht im Glas, machen wollt, dann müsst ihr den Kuchen jetzt horizontal halbieren, so dass ihr einen Boden und einen Deckel erhaltet. Anschließend laßt ihr beides komplett auskühlen und bereitet in der Zwischenzeit die Creme zu.

Schritt 3: Cremefüllung:

Sahne mit der Paradiescreme vorsichtig verrühren und anschließend mit dem Mixer ca. 3 Minuten bei voller Leistung steif schlagen.

“Klassischer Bienenstich”:

Für die klassische Variante verteilt ihr die Creme nun auf dem Tortenboden, legt den Mandel-Tortendeckel darüber und drückt ihn ganz leicht an. Am besten schmeckt der Bienenstich übrigens, wenn ihr ihn vor dem Verzehr für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellt.

Bienenstich im Glas:

Für die Variante im Glas gibt es mehrere Möglichkeiten:

 

 

Ihr bereitet die doppelte Menge an Teig zu und backt die Hälfte davon (ohne die Mandelkruste) in Muffinförmchen oder kleinen, hitzebeständigen Gläsern, siehe oberes Bild. Ich verwende dafür immer die Gläser der Crème brûlée aus einem namhaften Discounter. Den Rest des Teigs bereitet ihr, wie oben beschrieben, zu. Nachdem die Teige ausgekühlt sind, füllt ihr die Creme in einen Spritzbeutel und gebt sie auf den Teigboden im Glas. Falls der Teig in der Mitte höher aufgegangen sein sollte (wie bei mir), dann hebt ihr die Kuppe mit Hilfe eines kleinen Löffels einfach ab, so dass der Boden eine gleichmäßige Höhe hat.

 

 

Anschließend stecht ihr den Mandelkrustenteig kreisförmig in der Größe des Dessert-Glases zu. Beim ersten Versuch hatte ich den Teig mit einem Trinkglas ausgestochen. Der Nachteil dabei war jedoch, dass man den Kuchen anschließend mit einem Messer mühsam aus dem Glas friemeln musste.

 

 

Besser klappte es mit diesen runden Speiseringen, die Anne noch im Küchenschrank hatte.

 

 

Die ausgetochene Mandelkruste gebt ihr anschließend auf die Creme. Und fertig ist das Ganze.

 

 

In meinem Fall war der Teig mit der Mandelkruste relativ dick ausgefallen, so dass ich mir das gleichzeitige Backen des Teigbodens im Glas im Prinzip auch hätte sparen können. Wenn man mit einem etwas dünneren Boden zufrieden ist, dann reicht das vollkommen. Dann sticht man den Teig mit den Mandeln einfach aus, halbiert ihn und gibt ihn dann schichtweise mit der Creme dazwischen ins Glas.

 

 

Wer lieber einen Kuchen mit noch mehr Creme und noch weniger Teig mag, der kann auch eine Variante machen, in der man nur die Creme mit dem knusprigen Mandeldeckel benutzt und den Boden komplett weglässt. Ihr seht, eurer Fantasie und euren Vorlieben sind dabei keine Grenzen gesetzt. Im Herbst oder Winter könnte ich mir den Bienenstich auch in abgewandelter Form mit etwas Apfelmuß und Zimt gut vorstellen. Auch frische Beeren passen sicher wunderbar zu der Vanille-Creme.

 

 

 

Mir schmeckte der Kuchen übrigens auch ganz ohne die Creme, da er recht saftig war.

Der perfekte Sommer?

Wie sieht eure perfekte Vorstellung vom Sommer aus? Gehört ein Kuchen dazu? Und wenn ja, was ist euer Lieblingskuchen?

Ich wünsche euch einen wunderbaren Spätsommer mit ganz vielen Glücks- und Genussmomenten. Und wer sich hier doch eher für die medizinischen Themen interessiert, der schaut nächste Woche einfach nochmal vorbei. Denn dann geht es um den schmerzhaften Bienenstich und was ihr im Falle eines Falles dagegen tun könnt.

Bleibt gesund und munter,

eure

Snježi

 

 

 

 

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